Mittwoch, 11. Oktober 2006

"Versagen der Rechte und der Gerechtigkeit"

Dieser Artikel im heutigen KURIER (11. Okt. S. 6) wirft im Zusammenhang mit dem "Tag gegen die Todesstrafe" wieder einmal die Frage über die Sinnhaftigkeit der Todesstrafe auf.
Dzt. exekutieren 68 Länder weltweit die Todestrafe. China mit ca 2000 p.a. führt die Liste an.
Eine breite Diskussion darüber könnte hier geführt werden (siehe dazu auch frühere Diskussionen auf diesem Forum!!

HG

J. Huber
Fatboy_P - 12. Okt, 19:05

20 Jahre statt Todesstrafe

Endlich bin ich der erste der einen Kommentar verfasst! ^^
Aber jetzt zum eigentlichen Thema. Ich finde die Todesstrafe ist eine zu harte Strafe, für jeden Mörder oder Verurteilten, denn wenn sie jetzt zum Beispiel 20 Jahre im Gefängnis verbringen müssen, ist das Strafe genug. Und wenn es in Österreich und in so vielen anderen Ländern ohne die Todesstrafe geht, warum dann nicht auch in den Ländern wo es die Todesstrafe noch gibt?
Und es könnte ja durchaus sein, dass sich der eine oder andere Verurteilte im Gefängnis zum Guten ändert. Ich weiß dass das sicher nicht allzu häufig geschieht, aber wir haben ja zum Glück ein gutes Beispiel: Ich weiß zwar nicht mehr wie er heißt, aber ihr wisst sicher alle wen ich meine. Voriges Jahr hatte Arnold Schwarzenegger eine Entscheidung ob dieser jemand zum Tode verurteilt wird oder nicht. Obwohl dieser jemand während seinem Gefängnisaufenthalt für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, hatte "Arni" keine Gnade für ihn und ließ ihn hinrichten. Tut mir leid dass mir dieser berühmte Name nicht mehr eingefallen ist ^^

Lg Fatboy

Josef Huber - 16. Okt, 21:06

Hallöchen Fatboy,
schau doch auf unsere Diskussion vom 13. Dez. 2005.
Der Verurteilte hieß übgrigends "Tookie" Williams.
Schönen Abend noch.
J. Huber
KlausOblasser - 12. Okt, 19:17

gesellschaftlicher Sinn der Todesstrafe

Führen wir jene Nationen unter Betrachtung, in denen die Todesstrafe noch exekutiertes Recht darstellt, als bestes Beispiel die USA: ein Land im Zwiespalt (die meisten wissen warum) und eines, das die höchsten Verbrechensraten aufzuweisen hat. Wenn die Todesstrafe schon – wie oftmalig bewiesen – nicht dazu dient, Verrückte von ihren Wahnsinnstaten abzuschrecken, wozu dann? Nur um Genugtuung bei den Angehörigen eines Opfers sicherzustellen oder wie im kommunistischen China zur staatlichen Demonstration der Macht über Leben und Tod eigener Bürger ? Freilich wird eine Mutter, die soeben Nachricht über die schändliche Ermordung ihres Kindes erhalten hat, die Todesstrafe als vergleichsweise humane Konsequenz ersehen. Auch ich, als jemand mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, könnte einem mehrfachen Sexualstraftäter die Folter wünschen! „Statt Gerechtigkeit hat uns Gott den Rechtstaat geschenkt“, wie ein bedeutender Philosoph feststellte. Doch jener Rechstaat hat – meinen Begriffen - sehr vorsichtig mit der judikativen Entscheidung über Leben und Tod umzugehen, vor allem deshalb weil hier eine Art Graubereich im Spannungsfeld zwischen dem, was dem Menschen moralisch zusteht und dem was es immer noch von Gott zu bestimmen gilt, beschritten wird.
Mit freundlichen Grüße
gute Nacht an alle !!!

Tschibutti22 - 15. Okt, 20:20

Leider konnte ich den besagten Artikel in der Kurier nicht lesen und wollte fragen ob man diesen irgendwo nachlesen kann?

Nun zum eigentlichen Thema, die Todesstrafe ansich ist ein sehr heikles Thema. Wie Klaus schon gepostet hat, hängt die Entscheidung jemanden zu Tode zu verurteilen ganz davon ab wie eng man zu der ermordeten Person gestanden ist (siehe Klaus's Beispiel Mutter - Kind).
Ich persönlich meine, dass diese Strafe jedoch sehr barabrisch ist und wenn man den Mörder tötet, ist man dann nicht auch selbst ein Mörder und nicht besser als dieser?
Diese Strafe ist eines der Besten Beispiel dafür, dass der Mensch nichts dazulernt, denn wie man so schön sagt "Gewalt erzeugt Gegengewalt" und wie auch Klaus sagte bringt die Todesstrafe in den USA rein gar nichts, denn es werden immer noch Menschen aus Spaß, langeweile, etc. ermordet.

Gute Nacht schau ma jetzt Fluch der Karibik an

Tschibutti
KlausOblasser - 15. Okt, 20:39

Artikel im Kurier

Solltest du wirklich großes Interesse an jenem Artikel haben, dann sieh dich mithilfe der Google-Suchfunktion im Internet um, oder aber du besucht die Seite der Tageszeitung unter www.kurier. at. Dort sind mitunter noch vor einigen Tagen erschiene Berichte zu finden. (Mein Exemplar wurde schon ein Opfer die Kaminflammen!)
mfg Klaus
Tschibutti22 - 16. Okt, 18:27

Kamin?

Du hast einen Kamin?
lg

carina_w - 16. Okt, 19:52

todesstrafe

Ich musste letztes Jahr ein Referat zum Thema Todesstrafe schreiben, und obwohl ich normalerweise ziemlich hart im nehmen bin ging mir das Thema ganz schön an die Nieren. und wie Klaus bereits geschrieben hat ist Amerika ein Land voller Zwiespälte, einerseits Moral andererseits Führen sie Krieg um Erdöl (pardon ist ja ein Kamof gegen den "Terrorrismus"!!haha). Und selbst wenn man in einem nahen Verhältniss zum Opfer stand (z.B.:Mutter-Kind) glaube ich nicht dass nach der Exekution des Täters die Trauer im geringsten nachlässt. Ausserdem lässt man sich doch wenn man die Ansicht der Todesstrafe vertritt doch auf das selbe Niveau herab wie diese Mörder.
Naja das ist zumindest meine kleine bescheidene Meinung!
tschüss und gute Nacht
carina_w - 16. Okt, 20:32

amerika und die Terroristen

Folgendes ist ein auszugsweiser Artikel von GMX
Das Problem aus der Hölle
Nach Nordkoreas Atomtest ist die größte Furcht der USA: Islamisten kriegen die Bombe in die Hände. Atom-Terrorismus sei nur eine Frage der Zeit, die Verbreitung nicht zu stoppen, sagen Experten. Bushs Abschreckungsstrategie: Jedem Terror-Helferstaat droht er mit massiver Vergeltung.

Die ultimative Schreckensnachricht kommt genau einen Monat nach dem Terror von 9/11: Am 11. Oktober 2001 gegen zehn Uhr morgens berichtet CIA-Chef George Tenet dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush, dass al-Qaida nach einem Diebstahl aus einem russischen Arsenal über eine Zehn-Kilotonnen-Atombombe verfüge - und dass sich Terroristen mit der Waffe wohl schon in New York befinden.

Die Informationen stammen von einem Agenten mit dem Codenamen "Dragonfire", der generell als zuverlässig gilt. Das "Problem aus der Hölle" nennen sie es im Weißen Haus. Bush schickt seinen Vize Dick Cheney in einen schwer gesicherten Geheimbunker. In New York rückt die für solche Fälle gegründete Expertengruppe vom "Nuclear Emergency Support Team" (Nest) aus.

Falscher Alarm. Nach Tagen erfolgloser Suche rückt Nest aus Manhattan ab. Cheney darf zurück ins Weiße Haus. Nur Tage später wieder Alarm, diesmal ist eine Bombe angeblich bereits in einem Zug zwischen Pittsburgh und Pennsylvania. Noch einmal wird Bush alarmiert, später stellt sich die Meldung als ein absurdes Gerücht heraus: Klatsch aus einer öffentlichen Toilette in der Ukraine.
ENDE


Also wenn man sowas liest denkt man sich doch seinen Teil, oder?
Nicht nur das Bush allen Staaten Konsequenzen angedroht hat mit der Aussage "Wer nicht für Amerika ist, ist gegen uns!", nein er führt seinen eigen ("heiligen") Krieg gegen den Terrorissmus. Wie absurd kann es in unsere Welt denn noch werden?
Da fragt man sich doch nach der Definition des Terrorissmus. Meiner Meinung nach ist es genauso Terrorissmus wenn man in ein fremdes Land eindringt, sich in deren politischen Angelegenheiten einmischt, Zivilisten ermordet und deren Rohstoffe stiehlt.
Naja, Amerika, Mr.Bush und Konsorten dürften wohl eine andere Definition von besagten Terrorissmus haben (nach Aussage von Mr.Bush ist vermutlich jeder als Terrorist anzusehen der mit den Ansichten der US-Regierung nicht einverstanden ist. --> wenn das so ist bin ich wahrscheinlich auch bekennender Terrorist!!)

P.S.: An die US-Regierung, ich bin natürlich keine Terroristin!
Also spart euch den Weg!!!;)

P.P.S: Kann mir jemand schreiben wie man seinen eigenen Beitrag verfasst? danke im vorraus!!:)

Josef Huber - 16. Okt, 20:58

Liebe Carina,
wie bereits heute besprochen: du mußt dich anmelden, dann kannst du (fast) alles!
Die Nick-name-Liste habe ich heute ausgeteilt!
Schönen Abend noch

J. Huber
Josef Huber - 16. Okt, 20:59

Noch etwas: wenn du ein Referat über die Todestrafe gehalten hast: wäre das nicht auch bei uns wiederholungswert?
carina_w - 17. Okt, 19:07

referat

Das wäre sicher überlegenswert, aber die Hälfte der Klasse hat es ja schon mal gehört weil ichs ja letztes Jahr in KUP vorgetragen habe.
und zwecks Beitrag verfassen, ich war ja schon angemeldet, hab aber den Button übersehen.
Trotzdem danke und gute Nacht!;)

Fatboy_P - 17. Okt, 19:16

Lieber Herr Huber!

Ich wollte Sie nur fragen wieso man überall antworten kann nur nicht bei Ihren Bemerkungen. Sehr verdächtig oder *gg*.
Bitte um Erklärung!

Lg Fatboy

carina_w - 17. Okt, 19:18

wirklich sehr verdächtig gg* ;)
KlausOblasser - 19. Okt, 20:51

Gedanken zum vergangenen "Welternährungstag"

Eine kleine Gegenüberstellunf

Wenn schon die meiste Zeit des Jahres auf die immer prekärer werdende materielle Ungleichverteilung vergessen wird, so sollte wenigstens der Welternährungstags an jene erinnern, deren Verhältnisse eine erschreckend ärmliche Dimension annehmen und nur - um es entschärft auszudrücken - unzureichende Möglichkeiten zur Nahrungsmittelversorgung zulassen.

Mein vor kurzem geschehener Besuch in einer österreichischen Großstadt, hielt mir wie sooft vor Augen, welchen im Vergleich zu anderen Gebieten unseres Erdballes vorherrschender angenehm großer, in breiten Schichten vertretener Wohlstand wir unser Eigen nennen dürfen. Denn in den meisten Fällen drängen uns Dinge an, die in der Gegenüberstellung zu den existenziellen Problemen in Entwicklungsländer, die Bedeutung windiger Kehrichte annehmen. Die wirtschaftliche Dynamik und das gesellschaftliche Pulsieren der Nation ist ein Zeichen der fortgeschrittenen Entwicklung – unbeschritten, kann aber eben so bedeuten, das Egoismus und Solidaritätsverfall aber vor allem objektive Kleinlichkeit und Oberflächlichkeit die subjektiv gar nicht als solche wahrgenommen werden sonder vielmehr eine Konsequenz einer überzeugten Auffassung vom sozial und wirtschaftlich einwandfrei abgesicherten Leben darstellten. Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen passiert gar nicht selten. Dem Nachgeben zu allem Materiellen wird oft nachgegeben. Schöne Kleidung, Luxusartikel, repräsentative Autos – wir streben unaufhörlich danach. Wenngleich es den meisten besonders gut geht, gar nicht so wenige sind bedeutendunglücklich – Vergleiche mit anderen aus seinem Umfeld taten noch nie gut
. In Zaire, oder Kenia kümmern sich sehr wenige darum, welchen Status sie erreichen können oder welchen sie derzeit innehaben. Nein – Fragen, wie genügend Wasser oder doch noch ein bisschen vom Reis beschaffen werden könnte, stellen sich … täglich. Fragen, wie ein an Malaria oder Aids erkrankter Mitmensch aus seinem Elend befreit werden kann, drängen sich auf. Allesamt wissen die Antwort auf diese existenziellen Fragen, wir ebenso…. Alle fünf Sekunden stirbt ein Mensch an Unterernährung, tausende an den Folgen unzulänglicher medizinischer Versorgung
Gehen wieder Bilder einer Hungerkatastrophe um die Welt, richten sich die Menschen vor dem Fernseher auf , sehen einander erschüttert an, bedauern dieses grausame Elend, lehnen sich wieder zurück und zappen weiter, um die beliebte Talkshow nicht zu versäumen.


Klaus

katmik - 22. Okt, 23:23

Welternährungstag

hallo klaus! erst mal gratulation zu deinem neuen amt als schulprecher!ich wünsche dir alles gute für diese aufgabe!
num zum thema: das schrecklichste ich doch wohl wenn man bilder von dem tode nahen kindern sieht und sich dabei so hilflos fühlt, nicht weiß was man tun soll. auf der anderen seite der welt klagen die leute über übergewicht, geben unmengen an geld aus, um dagegen anzukämpfen. diese situation ist schrecklich. bloß um den marktpreis zu halten werden tonnen von überschüssigem getreide vernichtet. und dass allein in wien so viel brotwaren als sonderabfall!!! weggeschmissen werden, dass man damit damit die bevölkerung der stadt graz ernähren könnte ist doch wahnsinn. es ist zwar noch keine verbesserung für die betroffenen, doch sollten wir uns einmal überlegen, wieviel wir täglich unnötig an lebensmitteln, wasser,.... verschwenden. wenn ich da an den bioabfall, der oft noch gar kein abfall ist, im kochunterricht denke,............
wenn wir etwas verbessern können, dann ist es sicherlich noch immer ein winzig kleiner tropfen am heißen stein, doch können wir es versuchen, auch wenn es dabei "bloß" um eine person geht, der man helfen kann, ist es schon ein erfolg.

Kathi
Moni_Schinnerer - 2. Dez, 19:06

Hungersnot

Lieber Klaus, liebe Kathi!

In dieser Hinsicht gebe ich euch voll und ganz recht!!! Für uns ist es alle selbstverständlich, etwas zum Essen und Wasser zu haben. Aber so ergeht es nicht allen Menschen auf dieser Welt. Täglich sehen wir im Fernsehen, in Zeitungen oder hören es in Nachrichten - viele Menschen (va aber Kinder!!) sterben an Unterernährung?! Jeder von ist darüber erschüttert und der Meinung, dass etwas dagegen unternommen werden muss - doch die meisten werden ganz einfach durch andere "wichtigere" Sachen wieder abgelenkt... Für mich ist das Projokt, dass sicherlich einige von euch kennen werden, ein sehr gutes -> Patenkind! Denn ich glaube, das sich (fast) jeder von unseren Berufstätigen ein bisschen Geld für diese armen Straßenkinder leisten kann.. Dadurch kann diesen Kindern sehr geholfen werden und einem selbst fehlt im Prinzip eigentlich nichts, außer vl ein neues Schmuckstück (dass man jährlich vl 3mal trägt?)

Aber vor ein paar Tagen habe ich im Fernsehen einen Beitrag zu dem Projekt "Patenkind" gesehen und musste leider feststellen: Da nur wenige arme Kinder einen Paten/in haben, kommt es oft zu Streitereien oder Eifersucht zwischen den Straßenkindern..

Was glaubt ihr, ist dieses Projekt "patenkind" sinnvoll oder nicht??

Schönen Abend,
Liebe Grüße Moni
katmik - 3. Dez, 20:18

Hungersnot

Liebe Moni,

Von welcher Organisation geht das Projekt Patenkind aus?
Obwohl diese Sache sicherlich eine sehr gute ist, schwebt mir immer im Hinterkopf der Gedanke, ob das Geld denn wirklich den Kindern zu gute kommt,..... Generell ist es natürlich eine super Sache, die uns sicherlich nicht arm machen würde. Jedoch ist das Problem, das du angesprochen hast, nämlich, dass es zwischen den Kindern zu Eifersücheleien und Streitigkeiten kommt auch nich auf die leichte Schulter zu nehmen.
Könntest du bitte noch mehr Informationen zu diesem Projekt geben?!!? Ich weiß nämlich nichts konkretes darüber, und würde mir gerne noch ein besseres Bild darüber machen......
Danke schon im Vorhinein!
Lg Kathi
Moni_Schinnerer - 11. Dez, 16:50

Patenkind

Liebe Kathi,

Ich habe mich aufgrund deines Wunsches im Internet schlau gemacht und näherer Informationen zu diesem Projekt herausgesucht! Dabei habe ich einen Spruch gefunden, der meiner Meinung nach, der va in der Vor-Weihnachtszeit sehr zum Nachdenken anrregt:

Lieber Weihnachtsmann,
ich war immer schon ein großer Fan von dir. Als ich dich zum ersten Mal im Fernsehen sah, als du den Kindern in Europa Spielzeug gabst, war ich begeistert.
Mein einziger Wunsch ist, dass du nach Afrika kommst und auch uns Geschenke bringst wie den Kindern in Europa und in anderen Ländern.
Bitte schick mir deine E-Mail-Adresse und ein Foto von dir! Denn wenn ich groß bin, möchte ich "Weihnachtsfrau" werden.
Schöne Weihnachten!
Deine Comfort
(SOS-Kinderdorf Bakoteh/Gambia, 13 Jahre alt)

Du könntest unter folgender Internetseite auch nähere Informationen herausfinden:
www.sos-kinderdorf.at -> patenkind

Vl wäre es sogar überlegenswert, dass unsere Klasse ein Patenkind übernimmt.. (wie zb die 5 D?), welches nach der Matura einer 1.Klasse (Sozialzweig) übergeben wird..
Natürlich müssten zuerst alle einverstanden sein und Vor-und Nachteile ausdiskutiert werden!?

Schönen Abend noch,
Bye Moni
KlausOblasser - 11. Dez, 18:06

Patenkind

Eine wunderbar Idee, echt toll! Für ein (oder zwei) Patenkind(er) gemeinsam aufzukommen wird finanziell doch kein Problem sein... denk ich mal! Ist wirklich super!!

gute Nacht
lg Klaus
KlausOblasser - 22. Okt, 14:31

Eine kleine Anschauung einer Gesellschaft im Wandel

Über das neu entstandene Prekariat / "generation precaire"
Über die Arbeitslosigkeit und die gegenüberstehenden Rekordwerte bei Beschäftigung.
Über den in Europa immer drängender werdenden Zugzwang in Sachen Wettbewerb und Konkurrenz gegenüber dem „Monster“ China.

Liebe Kollegen,
ist es nicht wunderbar in einer Gesellschaft verweilen zu dürfen, die bislang für die meisten von uns einen sicheren Platz hat. Nach Lehre, Matura oder Studium ohne größere Probleme einsteigen zu dürfen, mit einem meist unbefristeten Arbeitsvertrag der dem einzelnen soziale Absicherung zuerkennt und auch noch eine steigende Lebensverdienstkurve inkludiert. Entgeltliche Urlaubstage und bezahlter Krankenstand, ohne Entlassung – wohlbemerkt.
Ja, lehnen wir uns zurück und schauen wir uns die Sterne an, so schön kann das Leben sein. Was kümmern wir uns auch. Mama und Papa sind ja da, die meisten von ihnen ganz gut abgesichert und ohne größeren Ängste ihre Existenz verlieren zu müssen.
Denken wir gar nicht an die vielen Kämpfe, mitunter auch an die blutigen Auseinadersetzungen die notwendig waren um rechtliche und moralische Umstände zu schaffen die wir heute als „human“ bezeichnen. Nein, alles schon zu lange, kommt nicht wieder, war ja schon mal!
Wer eine solche Einstellung pflegt und seine Zukunft als selbstverständlich positiv auffasst, wird wohl eines anderen zu belehren sein, denn der Beginn zu substanziellen Umwandlungen ist bereits gesetzt und wir befinden uns auf einem Weg zu einer Gesellschaft deren Form und Weise nicht mal erfahrene Trendforscher abzuschätzen vermögen.
Ungerecht erscheint es mir nur, dass im Hinblick auf die drängenden Probleme immer öfter die jungen Menschen zur Beseitigungsverantwortung verpflichtet werden:

Wir sind es, die jetzt und vor allem in Hinkunft möglich viel konsumieren sollen um der Wirtschaft die erwünschten Prozente an Wachstum zu bescheren.
Wir sind es, die in Zukunft das schon unübersichtliche Problem der Überalterung in den Griff bekommen sollten.
Nebenbei hätten wir dann noch eine eigene Privatpension anzusparen, denn die staatliche reicht nicht aus um den gewohnten Standard zu sichern.

Trägt uns die Gesellschaft schon so viele Bürden auf, müssten wir doch ausreichend Arbeit haben um den Aufforderung auch nachzukommen? „Rekordbeschäftigung, ich garantiere sie“, so vollmundig tropft es aus dem Munde großer Politiker. Wir haben sie, ja, tatsächlich. Nur stützt sich das Mehr an Arbeitsplätzen auf Teilzeitarbeit, freie Dienstverträge und prekäre Arbeitsverträge, von denen vor allem junge Menschen betroffen sind. Das sogenannte Prekariat umfasst jene Dienstnehmer mit Verträgen ohne sozialer Absicherung (Krankenstand, Urlaub, unentgeltliche medizinische Versorgung) und mit befristeter Dauer. In Deutschland ebenso in Frankreich gibt es tausende junge, gebildete Leute die immer öfter mit einer derartigen Form der modernen Ausbeutung zu kämpfen haben. Wie also die gestellten Aufgaben erfüllen ohne adäquate Bezahlung, ohne Zuversicht auf eine Arbeit, für die nicht nur kurzeitig Garantie besteht.
Sollte sich nunmehr jemand dazu berufen fühlen diese Missstände politisch aufzufangen, wird er wohl im Zuge der Lösungsfindung ebenso auf eine Entwicklung stoßen die in den Augen der westlichen Welt fatal erscheint. Das Streben Chinas zur wirtschaftlichen Weltmacht. Wirtschaftswachstumsdaten weisen noch nie da gewesene Werte auf. Abermillionen Chinesen arbeiten und widrigen Bedingungen und das tagelang. Eine Konkurrenz die im Hinblick auf viele grundsätzliche Werte der westlichen Welt eine große Gefahr darstellt auf für das ruhige, anschauliche Berufsleben vieler Junger...

Was meint ihr zu diesen Themen? Wie seht ihr eure Zukunft?

Mit freundlichen Grüßen
Klaus

SophieB. - 22. Okt, 16:58

Gesellschaft im Wandel oder: Wachsende Armut in Österreich

Liebe Kollegen!

Ich möchte mich hiermit auf den Beitrag unseres frischgebackenen Schulsprechers (übrigens: Alles Gute!) beziehen:

Auch ich wog mich den Großteil meines Lebens in absoluter Sicherheit und geschützt vor Arbeitslosigkeit & Armut. Im Laufe der Zeit bemerkte ich aber, dass es uns trotz guter Voraussetzungen (Matura) nicht erspart bleiben wird uns intensiv mit den möglichen Berufschancen und dem Arbeitsmarkt auseinander zu setzen.
Worauf ich aber hinaus will ist nicht unbedingt die Arbeitslosigkeit, sondern die wachsende Armut in Österreich und meine Unkenntnis darüber. Heute im KURIER:

"Armut in Österreich: Drei Betroffene berichten aus ihrem Alltag."

Unvorstellbares wurde erzählt: Von zwei Euro am Tag, fehlendem Geld für neue Zähne, Brille, Windeln,.... Die Armut ist in Österreich ein wahrliches Tabuthema, so wusste ich von dieser Bevölkerungsschicht eigentlich gar nicht das sie überhaupt in diesem großen Ausmaß (460.000!) existiert. Der Grund: In einer wohlhabenden Gesellschaft wie unserer gilt es als Schande arm zu sein, sogar vor guten Freunden wird die Armut versteckt. Aus dem Bericht geht weiters hervor wie leicht es ist in die Armut zu schlittern: z.B. alleinerziehende Mutter, Verlust des Jobs, Schulden und der Teufelskreis um jeden Euro beginnt.

Deshalb verschließt die Augen nicht vor den herrschenden Umständen im eigenen Land! Wie im obrigen Artikel erwähnt, wir fühlen uns sicher und um Geld kümmern sich die Eltern. Ich will keine Panik auslösen, wir sollten einfach achtsam werden, dass Armut auch uns oder Bekannte, Freunde,... betreffen könnte. Hoffentlich findet die neue Regierung Zeit sich mit diesem Problem sinnvoll! auseinander zusetzen....

Lg Sophie
Josef Huber - 22. Okt, 17:56

Lieber Klaus,

danke für den interessanten Beitrag.
Ich hoffe, du bringst morgen die Statistikin die Stunde mit, welche wir vergangene Woche andiskutiert haben?!

Auch dieses uns wahrscheinlich allen "unter die Haut" gehende Thema sollten wir morgen besprechen; idealer wäre es selbstverständlich, wenn sich mehr Kolleginnen von dir einbringen würden.

Schönen (Rest-) Sonntag noch.

J. Huber
KlausOblasser - 18. Nov, 19:52

Oh, du mein Österreich…!

Einer Reportage der Presse zufolge sind in der als symbolträchtig und kokett erscheinenden Bundeshauptstadt Deutschlands (Berlin Anm.) 49 % der Bürger auf soziale Transferleistungen ANGEWIESEN. 300 000 können keiner Erwerbsarbeit nachgehen, studierte Psychologen, ehemalige Gutverdiener stehen Schlange an Berlins Suppenküchen. Existenzielle Probleme in einer Dimension die als schändlich für einen Wohlfahrtsstaat zu gelten haben. Existenzielle Probleme der Betroffenen, Furcht um existenzielle Probleme bei denen die noch arbeiten dürfen. Haben sie, bzw. habt ihr euch schon ausgerechnet, wie das eigene materielle Fortkommen mit 350 Euro pro Monat und Nase gewährleistet werden kann. Kein materielles Fortkommen also, eine im Ansatz bestehende, partielle Sicherstellung. Wie aber Fortkommen, Aufsteigen, im Leben etwas weiterbringen ohne die Chance auf Arbeit. Menschen deren Perspektiven immerzu ins Negative gekehrt sind, verzweifeln, haben Sorgen, die brennen. Angesichts der Berliner Arbeitslosenquote, darf unsere (einzige) Millionenstadt Wien einen freudvollen Luftsprung machen und dem lieben Herrgott für seine Gnade danken. Die Politiker haben bestimmt auch –um ihnen nicht unrecht zu tun – teilweise Verantwortung für die gute Situation zu tragen. Aber danken dürfen wir dir zumindest dafür lieber Herr, dass wir nicht in der Haut jener Stecken, die die prekäre Lage des Ostens krampfartig durchstehen müssen, und auch schon zu Zeiten gelebt haben, als der Osten mittels der Planwirtschaft nationalökonomisch niedergemetzelt wurde.
KlausOblasser - 26. Nov, 11:00

Bez. Klassensprecherkonferenz

Wichtige Mitteilung:

Das soeben fertiggestellte Protokoll zur vergangenen Klassensprecherkonferenz ist unter "klausoblasser.twoday.net" Online gestellt und ab sofort einzusehen.

Schönen Tag an alle!

Klaus
Doris1006 - 9. Nov, 08:42

Todesstafe

Meiner Meinung nach sollte die Todesstrafe abgeschafft werden.
Es werden oft Unschuldige zu tode verurteilt. Ich finde lebenslänglich reicht auch aber dass hängt warscheinlich auch mit den Kosten zusammen:

posch_michael - 9. Nov, 16:37

bez. Todesstrafe

Meiner Meinung nach wurde dieses Thema im Weblog ja schon ausreichend diskutiert.. Da es aber wieder in den Raum geworfen wurde, möchte ich auch kurz Stellung dazu nehmen.. Ehrlich gesagt bin ich auch ein Verfechter derer. Da die Kostenfrage aufgeworfen wurde, möchte ich sagen, dass ich bereits vor längerer Zeit zu hören bekam, dass lebenslange Haft kostengünstiger sei, als eine Hinrichtung. Jedoch sehe ich folgende Frage kritisch: Ist es denn besser lebenslang hinter Gittern zu sitzen und womöglich gedemütigt und gefoltert zu werden, als gleich hingerichtet zu werden?? Auf diese kann jeder seine eigene Antwort finden.. MfG Posch
KerstinS1 - 11. Nov, 13:12

Ich stimme dir zu Doris. Ich finde die Todesstrafe unmenschlich. Und wenn z.B. ein Mörder die Todesstrafe bekommen würde, fände ich, dass er noch gut davonkäme. Bei einer lebenslangen Haft hat er evtl. Zeit über seine Tat nachzudenken und sie zu bereuen. Also, für mich wäre Lebenslänglich schlimmer als hingerichtet zu werden, denn da leidet man sekunden, Stunden, evtl. Tage, aber im Gefängnis leidest du dein Leben lang und für Täter, die absichtlich und ohne Reue töten oder sonst etwas haben meiner Meinung nach nichts besseres verdient.
Naja, das ist meine Meinung. Lg Kerstin
Carina Niederer - 6. Dez, 17:53

ich finde das die todesstrafe wenig sinn macht. denn wie du selbst sagst kathi ist dies genau so ein verbrechen! wenn es lebenslang heißt sollte es auch so sein. nicht "nur" 21 Jahre! denn wenn jemand mit 20 einen ermordert und dann mit 41 jahren wieder aus dem gefängnis tritt, bin ich mir nicht ganz so sicher ober er nicht wieder die selbe tat begeht. schließlich hat dieser mensch in seinem leben nichts erreicht - und was soll er schon viel verlieren können, wer er nichts besitzt!

soviel zu meiner meinung lg Carina
KlausOblasser - 6. Dez, 18:47

Bez. Debatte Todesstrafe

Hy Carina,

gesamtgesellschaftlich am wertvollsten wäre wohl eine vernüftige Resozialisierung der Straftäter. Denn die Resignation und Gleichgültigkeit vieler soeben Entlassener drängt ebenjene ja nahezu zum Rückfall in die Kriminalität. Woran soll ich mich halten? Was gibt mir in meinem ohnehin schon tristen Leben Halt und Sinn, sodass ich nicht immer nur gesellschaftliches Problem sonder auch einmal ein Glied dieses Kollektivs werden kann? Ich möchte nicht den Eindruck entstehen lassen, mit Verbrechern müsse man sanft und verständnisvoll umgehen, aber seht euch doch deren Lebensläufe an. Sie bedürfen teilweise auch unserer Unterstützung, denn in unser aller Interesse müsste es liegen, den Straftätern während des Verbüßens ihrer Strafe eine Art psychologische Therapie und soziale Schulung zukommen zu lassen um sie nach dem Entlassen gesellschaftsfit zu machen.Das Problem der Erwerbstätigkeit nach einer Gefängnisstrafe, ist wohl wohl ein noch großeres. Man sieht schon, ein Kreislauf der sich spriralenförmig nach unten dreht.Resozialisierungskonzepte, her damit! In Österreich bedeutet ein Urteil, das lebenslange Strafe vorsieht, Gefängnis in der Dauer von höchstens 25 Jahre. Also länger kann hierzu Lande niemand versprerrt werden(psychiatrische Ausnahemfälle nicht eingeschlossen)!Nun, ob der Täter für seine Tat, wie Kathi schrieb,in möglicherweise 30 Jahren ,mehr Bewusstsein entwickelte, als in 21 Jahren möcht ich jetzt bezweifeln... Ob die Todesstrafe unmenschlich ist ? Nein unmenschlich ist sie nicht, aber ungerechtfertigt! Denn einen Menschen durch die Hand eines anderen zu töten verbietet das Gesetz dem Bürger, selbst bei ungeheuren Rachegelüsten. Wir wollen jetzt aber mal annehmen Gesetz ist etwas änderbares und nicht wie das "Naturrecht" etwas Vorgegebenes. Sodann müssten wir uns mit der moralischen Rechtfertigung beschäftigen, und hier es weit schwerer "gerechte Entscheidungen zu treffen! Tja....??
katmik - 7. Dez, 17:38

Todesstrafe

Hallo an alle!

Die Todesstrafe,............ zum Glück in Österreich nicht üblich.
Den Aspekt der Kosten, den Doris schon angesprochen hat muss man wohl in allen Diskussionen um die Haft in Gefängnissen beachten. Denn, wie es Herr Dr. Huber heute im Unterricht schon angesprochen hat, könnte man ebensogut sagen :" Hab ich wenigstens meine Mahlzeiten, einen geheizten Raum und einen Fernseher,...."
Häftlinge kosten Unmengen an Geldern, keine Frage. Aber wennes lebenslang heißt, dann soll es auch so sein und nicht bloß für höchstens 25 Jahre dauern.
Doch Todesstrafe bedeutet doch auch, dass es Leute geben muss, die den (vermutlichen!!!) Mördern die Todesspritze ,oder wie auch immer, verabreichen. Wer gibt ihnen dieses Recht ein menschliches Leben auszulöschen? Werden sie dadurch nicht selbst zu Mördern? Ab wann wird man von der Gesellschaft als Mörder bezeichnet? Und muss es für diese nicht auch eine enorme psychische Belastung sein???

Lasst diese Gedanken bitte etwas wirken!

Schönen Aben noch!
Lg Kathi
KlausOblasser - 7. Dez, 21:09

Bez. "Wer ist wann ein Mörder?"

Gute Frage! "Wer ist wann ein Mörder ?" Du fasst ja geradewegs genial die gesamt Debatte zusammen! Es steht eindeutig Moral und Ethik im Konflikt mit dem Gesetz...
KaRtOfFlAuFlAuF - 8. Dez, 13:36

bez. Todesstrafe

Hallo!

Endlich mal ein Thema wo ich auch mitreden kann *gg*

Haben das Thema "Todesstrafe" gerade in Religion durchgenommen und uns den Film "Dead Man Walking" dazu angeschaut.
Wer den Film noch nicht kennt, der sollte sich den Film unbedingt ansehen. Ist wirklich sehr empfehlenswert und lässt einen viel über das Thema Todesstrafe nachdenken.

Ich bin auch froh , dass es in Österreich keine Todesstrafe gibt, wobei ich es eine Frechheit finde, wenn Mörder das Urteil lebenslang bekommen und sie dann aber durch gute Anwälte nach 20 Jahren oder früher wieder frei gelassen werden.

Über die Frage "Wer ist wann ein Mörder?" sollten die Leute in den Ländern wo es die Todesstrafe gibt, wirklich gut nachdenken.
Sie selbst töten und oft sind es auch Unschuldige.

Frau Prof. Hinterndorfer hat uns erzählt, dass alleine in China pro Jahr 10 000 Menschen das Todesurteil bekommen und natürlich auch oft Unschuldige und das Volk dabei sogar zusehen kann.
Carina Niederer - 8. Dez, 16:22

bez. Todesstrafe

hi Doris! ich bin ganz deiner meinung was das betrifft. aber bei uns in österreich ist lebenslänglich ja "nur" 25 jahre! und das finde ich persönlich für einen Mörder zuwenig!
Natürlich ist es auch ein problem dann mit den Kosten, dass ist schon richtig...

schönen abend noch lg caRli
KlausOblasser - 8. Dez, 18:15

China uns sein Rechtssystem

Hallo,

in China steht die Demonstration staatlicher Macht über den einzelnen Bürger im Vordergrund! Die kommunistische Regierung der Volksrepublik hat es sich zur Aufgabe gemacht, den einzelnen hörig zu machen. Nicht unüblich für einen autoritären Staat.
Wer nicht gehorcht... Rübe ab... und zack!Zuschauen bei "staatlichen" Tötungen als Befriedigung der gierigen Schaulust und als gelegene Möglichkeit des Staates, die machtvolle Entscheidung über Leben und Tod des Bürgers hautnah miterleben zu lassen. Grauslich....

Ach ja, eine Mitteilung an Kartoffelauflauf:
Vielleicht kannst du ja in deiner Klasse(dritter Jahrgang ?) auf unser Schülervertreter-Weblog hinweisen, würd mich freuen wenn mal wieder Impulse kommen....=)!!

Ciao
Klaus
posch_michael - 8. Dez, 21:16

China

Die kommunistische Regierungsform ist mit Sicherheit eine fragwürdige Sache. Jedoch galube ich nicht, dass die Befriedigung der Schaulust eine große Rolle bei den Hinrichtungen spielt. Sicherlich wird durch diese Hinrichtungen die Macht des Staates vermittelt, jedoch denke ich nicht, dass diese Morde mit großer Schaulust erfolgen. Meines Wissens nach geschehen diese Hinrichtungen eher heimlich, denn wieviele es tatsächlich sind kann ja nicht gesagt werden. Darüber wird ja heftigst spekuliert. Und das Kommunismus nur mit Überzeugung und Unterstützung aller möglich ist, ist denke ich auch bekannt. Dass man da mit Gegnern nicht leben kann und diese so hart es klingt beiseite schaffen muss, ist auch irgendwie verständlich. Hiermit wollte ich nur mal die andere Seite beleuchten. Lg Michael
KlausOblasser - 9. Dez, 11:40

China und die Todesstrafe

Hallo Michl,

nach Berichten von amnesty international werden in China jährlich mind. 3400 Menschen hingerichtet. Auf einen nationalen Volkskongress sagte ein Delegierter aus es seien "ca. 10 000"! Also, die Zahlen geben dir mit deiner Behauptung, etliche Hinrichtungen würden gar nicht aufscheinen, bestimmt recht. Eine große zahlenmäßige Diskrepanz zwischen den Angaben über Hinrichtungen und den tatsächlich durchführten besteht ganz sicher. Zumal die chinesische Regierung keine haltbaren, offiziellen Auskünfte über die wahrheitsgemäße Zahl an Hinrichtungen geben möchte...
Dass an best. Feiertagen aberöffentliche Hinrichtungen stattfinden ist unwiderlegbar.
KaRtOfFlAuFlAuF - 9. Dez, 13:53

Todesstrafe in China

Hallo Klaus,

da bin ich mir ziemlich sicher dass die chinesische Regierung viele Hinrichtungszahlen verschweigt.

Zu deiner Bitte vorhin. Werde mich bemühn das in deinem Schülervertreter Webblog mal wieder ein paar Einträge von den 3. Klassen zu sehen sind.

Schönen Samstag noch und vielleicht bis später, lg Kartofflauflauf
Sabrina_Huber - 11. Dez, 20:24

Sonntagsöffnung JA oder NEIN?

In den letzten paar Wochen (vor allem seit dem 8. Dezember) wurde immer öfter darüber diskutiert, ob nun Geschäfte auch sonntags öffnen können/dürfen/müssen.
Ich bin der Meinung, dass die Läden sonntags NICHT geöffnet werden sollten! Ich denke es sind 6 Werktage genug, jeder wird wohl mal in diesen Tag Zeit finden, um ihre Einkäufe zu erledigen. Vor 10 Jahren war es nicht mal selbstverständlich, dass am Sonntag geöffnet war, heute kaum mehr wegzudenken...
....doch muss es wirklich sein, dass man an einem Sonntag öffnet? Man denke da nur mal an diejenigen, die an diesen Tagen arbeiten müssten. Was machen sie mit ihren Kindern? Wann kann man denn da abschalten?
Mir ist klar, dass es einige Berufe gibt, die an Sonn- u. Feiertagen zu arbeiten haben, doch die haben sich dazu entschlossen diesen Beruf auszuüben und müssen dies in Kauf nehmen!
Was haltet ihr davon?
Lg hubi

SophieB. - 11. Dez, 22:12

Österreicher stürmen Sopron

Heute im Kurier:

"Österreicher stürmen Sopron
Die starren Ladenöffnungszeiten in der Heimat treiben viele Österreicher zum Einkauf ins Ausland. Einen echten Ansturm verzeichnete am Sonntag das Einkaufszentrum Plaza im ungarischen Sopron. Auf dem Parkplatz hat jedes zweite Auto eine österreichische Nummerntafel."

Dieser Schlagzeile gab mir zu denken. Wie meine Kollegin Hubi bin ich der Meinung, dass wir einen Einkaufssonntag nicht brauchen. Eigentlich dachte ich, dass die Mehrheit der Österreicher ebenfalls diese Ansicht vertritt, aber vielleicht hab ich mich geirrt.
Oder könnte es sein, dass viele Wasser predigen und Wein trinken?
Ich befürchte, dass viele zwar gegen den Einkaufssonntag sind, trotzdem am 8. Dezember die österreichischen und an den Sonntagen die ausländischen Einkaufsmöglichkeiten nutzen.

Deshalb mein Appell: Boykottiert diese Einkaufstage!

Ein herzliches Dankeschön im Vorhinein
wünscht euch
euer Sophal
katmik - 12. Dez, 18:26

Sonntagsöffnung

Hallo zusammen!!

In einem Fernsehbericht wurden einige Geschäftleute, die am Sonntag in Wien verbotenerweise öffneten interviewt.
Deutlich dabei rauszuhören ist, dass sie von einer Geldstrafe in der Höhe von etwa 1.000 € wissen, es auch erwarten aber trotzdem öffnen, weil sie denken, dass es sich mehr als rendiert - der erwartete Gewinn soll hoch sein!
Fakt ist, dass vormittags, außer ein paar Touristen, nicht viele Menschen die Geschäfte besuchten.

Aber bitte, "Geld regiert eben die Welt",............ und jede Chance auf mehr Gewinn wird genutzt.

Schönen Abend wünsch ich euch!
Lg Kathi
KlausOblasser - 12. Dez, 20:25

Nehmt euch den Stift und schreibt den freien Sonntag ins Geschichtsbuch

mit Arbeit versehener Sonntags versus Mehrheitsbevölkerung,oder doch nur ein Trugbild?:

Weshalb die Debatte vonseiten Wirtschaftstreibender derart angeheizt wird, wo sich doch die Mehrheit der Bürger gegen eine Öffnung am "Tag des Herrn" ausspricht!? Diese Feststellung drängt sich einem nur so auf, beobachtet man den Diskurs, aus einer die Objektivität sichernden Distanz. Doch wer objektiv sein will, muss auch Mut zum zweiten Blick haben. "Wasser predigen Wein trinken", ein wunderbarer Ansatz. Viele sprechen sich kategorisch gegen sonntägliche Ladenöffnungen aus, doch wie würden sie agieren, so ihnen die Geschäfte auch am siebenten Tag der Woche die Türe offen hielten? Mit restriktiven, den Boykott gleichenden Ablehnungungen? Oder forcierten sie die Liberalisierung, die Öffnungen am Sonntag, insofern, als sie resignierend die Möglichkeit zum Einkaufen nützten. Klar ist, dass ein (von Umfragen ausgehender) anfänglicher Widerstand, der Liberalisierung einen vorläufigen Hemmschuh verpassen würde, der aber, wohl wegen des mächtigen Druckes der Wirtschaftslobbyisten, bald zerbrechen wird, was der durchgehenden Kosumwoche den freien Lauf gäbe! Fakt ist zusammenfassend: mit Mehrheitsmeinigen, die Umfrageinstitute in die Debatte schmeissen, ist insofern vorsichtig umzugehen, als derartige Umfrage nicht im Stande sind, das Kaufverhalten, die Psychologie einer Konsumgesellschaft zu erfassen. Die halbe Wahrheit wird ja vorgegeben, was den Kommerzialisten auch Argumentationsstoff gibt.

Neue Strapazen für Handelsangestellte?

Die ohnehin schon finanziell benachteiligten(vorwiegend Frauen) Angestellten im Verkauf, haben sie dann gar keine Freizeit mehr, ihren persönlichen Bedürfnissen, sozialen Verpflichungen nachzugehen? Wir nehmen nunmehr an, den Angesprochenen bleibt eine sechs-Tage-Woche erhalten. Die einfache Schlussfolgerungen: eine zeitliche Verschiebung des freien Tages (vom SO auf den Di o. Mi o. Do o. Fr etc.) wäre die daraus resultierende Konsequenz. Einer Befürchtung, "Jossas die arbeiten dann die Woche durch" nachzugeben, wäre oberflächlich.
Krankenschwestern, Ärzte, Hebammen, Exekutivbeamte, Bahnbeamte alles Berufsgruppen, die mit einer -teils nächtlichen- Sonn- und Feiertagsarbeit zurecht kommen müssen.
Verkäuferinnnen und andere Handelsangestellte haben ihren Beruf doch nicht deshalb gewählt, weil ihnen ein arbeitsfreier Sonntag zu Gute kommt??

Mehr Betreuungseinrichtungen:

Wenn sich ein liberalisierter Sonntag durchsetzt, dann wird wohl die Politik die Rahmenbedingungen für das Funktionieren eines solchen schaffen müssen, auch im Hinblick auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie. (erst kürzlich PBur - Staat setzt Rahmenbedingungen, damit das gesellschaftliche Fortkommen ermöglicht wird S.1. Buch) Wird das Kind nicht von der Oma "betreut", dann müsste die Möglichkeit bestehen, den Nachwuchs in pädagogisch geschulte Hände zu übergeben! Eine Situation, wie sie in ländlichen Gegenden schwierig herbeizuführen ist. Hie liegt es an höheren Instanzen! Hoffen wir, dass die Entscheidungen nicht zum Spielball werden. Diskutieren können wir ja...
Aber die geschlossenen Geschäfte werden im Geschichtsunterricht in 20 Jahren so kommentiert:
"So Kinder, wir schlagen das Buch, Seite 70, und besprechen die für uns aus heutiger Sicht unverständliche Schließung der Geschäfte am Sonntag!
Ja, Fritzi du zeigst auf!
- Herr Lehrer, warum ist denn das alles so spät gekommen?
Tja, Fritzi, das ist ein jener Fragen, auf die ich keine Antwort weiß"

Lg Gute Nacht

Klaus
Doris1006 - 14. Dez, 09:13

Sonntagsöffnung

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man am Sonntag die Geschäfte NICHT öffnen sollte! Es sind wirklich 6 Tage genug! Außerdem ist es für die Verkäuferinnen eh schon schwer am Samstag bis am Abend arbeiten zu müssen! Ich hoffe nur, dass sie nie geöffnet werden!
Schönen Tag wünsch ich euch!
LG Doris
posch_michael - 26. Dez, 17:35

Sonntagsöffnung

Grundsätzlich gesagt hätte ich kein Problem damit, wenn es heißen würde, dass ich sonntags in die Schule gehen müsste. Ich wäre bereit, jedoch würde ich dann schon für ein oder zwei freie Tage unter der Woche eintreten.. Denn als Schüler bleibt einem doch auch öfters nichts anderes übrig als auch am Sonntag für die nahe Prüfung zu lernen.. Vormittags wird länger geschlafen, nachmittags gelernt. Worin liegt dann bitte der großartige Unterschied zu einem normalen Wochentag - außer dass man sich vormittags nicht berieseln lässt?? Ehrlich gesagt fände ich es sogar besser, zwischendurch mal einen Tag frei zu haben und nicht von Mo-Fr in der Schule zu sitzen. Damit ich nicht attakiert werde, möchte ich sagen, dass dies nur aus meiner Sicht der Dinge geschrieben wurde und ich sehrwohl das daraus resultierende Problem mit der Familie verstehe. Doch warum muss ausgerechnet der Sonntag für alle frei sein?? Könnte man nicht auch einen Mi od. Do. als freien Tag erklären?? Dann wär auch das Problem mit der Familie in einem Zug geklärt. Und bedenken wir doch nur, wieviele Menschen ohnedies in Österreich sonntags arbeiten.. Für uns ist es selbstverständlich sonntags ins Gasthaus zu gehen.. Warum soll es dann nicht auch normal werden, sonntags einkaufen zu gehen?? Dann müssten aber auch die Behörden sonntags besetzt sein, denn man soll ja bekanntlich nicht mit Steinen werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt.. Nun ja, soviel zu meiner Meinung.. Lg Michael
kathrin89 - 17. Dez, 16:03

zur Sonntagseröffnung

Ja hallo! Endlich hab ich das mit dem schreiben kapiert! Ich hoffe das klappt jetzt auch. Auch ich bin der Meinung, dass es vollkommen unnötig wäre, wenn die Geschäfte jetzt auch sonntags geöffnet haben. Bisher haben die Leute immer noch genug Zeit gefunden, unter der Woche ihre Einkäufe zu erledigen, warum nicht auch in Zukunft?! Ich finde es extrem wichtig, wenigstens 1 Tag in der Woche zu haben, an dem man dem ganzen Stress und Trubel flüchten kann und an dem man sich mehr Zeit für die Familie nehmen kann. Außerdem haben die Leute sowieso nur eine gewisse Geldmenge zur Verfügung, die sie ausgeben können. Ich kann nur hoffen, dass alle Geschäfte sonntags geschlossen bleiben!!

glg kathrin

Moni_Schinnerer - 22. Dez, 12:41

Sonntagsöffnung

Halli hallo!

Also meiner Meinung nach ist die Öffnung der Geschäfte an Sonntagen eine Übertreibung der moderen Gesellschaft! Denn die Leute brauchen doch auch mal einen Tag in der Woche, wo sie zuhause sind und entspannen können..? Mit Sicherheit wäre es ein Vorteil für Menschen die unter der Woche während der Geschäftszeiten arbeiten müssen, doch man muss auch an die vielen Verkäufer denken (die möglicherweise Kinder oder ältere Menschen zu betreuen haben). Außerdem können die Menschen ja sowieso nicht mehr Geld ausgeben als sie haben, und da ja sowieso die meisten Menschen sparen, glaube ich, dass die Sonntagsöffnung nicht wirklich Sinn macht.

LG Moni
KlausOblasser - 22. Dez, 16:43

Sonntagsöffnung

Dass steigender Konsum und sinkende Reallöhne kein Widerspruch sind, zeigt die Statistik der Haushaltsverschuldungen und Privatkonkurse. 18 Prozent mehr Privatkonkurse als im Jahr 2005! Ein Zeichen dafür, dass Mittelständler sich Dinge leisten wollen, die sie sich nur auf Pump leisten können.

So wird der Handel nicht unbedingt auf die finanzielle Situation des Konsumenten Bedacht nehmen, denn immerhin müssten wir doch vernünftige Bürger sein und verantwortungvoll mit Geld umgehen können. In Wirklichkeit aber hofft jeder Geschäftsmann, dass nicht unser Verstand sondern unsere Emotionen über den Kauf entscheiden. Bestimmt auch ein Grund für die Überschuldung und für die Öffnung am Sonntag!


Mfg
Klaus
simone17 - 18. Dez, 15:48

Studiengebühren

Was haltet ihr von dem Vorschlag von Josef Broukal, ehemaligem Zeit im Bild- Sprecher, dass das Studium während des Studiums nicht bezahlt werden soll, sondern erst einige Jahre später sobald man Erfolg im Beruf hat die Studiengebühren zurückzahlen soll. Die Studenten, die jedoch weniger Erfolg in ihrem weiteren Berufsleben haben nichts mehr zahlen müssen. Ich bin zwar nicht ganz dafür dass die Studenten die keinen Erfolg in ihrem weiteren Beruf verbuchen können nichts zahlen müssen, finde dass dies aber ein guter Lösungsansatz für die umstrittenen Studiengebühren wären, da man sich während des Studiums nicht um die ganzen Kosten kümmern muss, die für Studenten, die aus ärmeren Familien stammen, sich womöglich nicht so einfach ihr Studium finanzieren könnten. Da auch bei Stipendien eigentlich nur sehr gute Schüler gefördert werden und die die sich schwerer tun beim Lernen auf der Strecke bleiben und somit vielleicht nie ihren Traumberuf erlangen können. Wie wäre es denkt ihr, wenn wir es mit dem Lösungsansatz von Herrn Broukal versuchen würden? Mit ein paar kleinen Änderungen wie zB dass die Studenten die weniger erfolgreich waren auch etwas für ihr Studium zahlen sollten. Es besteht bei diesem System aber leider die Gefahr von sogenannten "ewigen" Studenten, die sich ihre "Jugend" mit dem Studium unterhalten und einfach nicht arbeiten gehen wollen.

Lg Simone

KlausOblasser - 18. Dez, 18:00

Studiengebühren

Hallo ihr Lieben,

ich fände es äußerst ungerecht, von ehemals fleißigen Studenten und erfolgreichen Berufspraktikern, die sich ihrer eigenen Zukunft ernsthaft angenommen haben, höhere Beiträge zu verlangen. Gerade die sind es doch die unsere Wirtschaft braucht. Die sind es die Fleiß, Ehrgeiz und vor allem KNOW-HOW mitbringen. Sie dafür auch noch zur Kasse zu beten, wär ja ein schönes Stück. Es gibt durchaus Stipendien, die keineswegs allein den Erfolg in Betracht ziehen, sondern auch die finzanziellen Verhältnisse. Zudem ist es möglich, die eingezahlten Studienbeiträge bei vorliegender Bedürftigkeit zurückzufordern. Oft werden sie auch wieder rückerstattet. Meiner Meinung nach, ist das österreichische Schulsystem nicht derart unsozial wie immer dargestellt wird. Freilich, und das belegen Studien, wird der Bildungsstand sozusagen vererbt! Dass heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eines Akademikers einen akademischen Grad erreicht ist wesentlich höher als die Wahrscheinlichkeit, dass der Sohn eines Arbeiters das Doktorat erarbeitet. Eine Tatsache, die nicht nur an den finanziellen Verhältnissen liegt sondern auch an der Einstellung des Elternhauses höherer Bildung gegenüber.
Sabrina_Huber - 18. Dez, 19:53

Studiengebühren

Ich finde den Vorschlag von Josef Broukal insofern recht gut, jedoch bin ich der Meinung und denke, dass es unfair wäre wenn diejenigen zu Kasse gebeten werden, die im späteren Berufsleben Erfolg haben.
Ich bin FÜR die nachträgliche Bezahlung der Studiengebühren, doch sollte dann auch jeder dementsprechend seines Studiums bezahlen.
Es ist bestimmt ein guter Ansatz, denn vielleicht erhöhen sich auch die Zahlen der Studierenden, wenn sie wissen, dass sie sich voll und ganz dem Studium widmen können und um sich erst danach um die Finazierung Gedanken zu machen, denn ein abgeschlosses Studium führt wieder zu besseren Chancen einen gut-bezahlten Job zu erreichen.
Lg hubi
kathrin89 - 18. Dez, 20:02

EU-Erweiterung

Hi!

Ab 1. Jänner 2007 gehören dann auch Bulgarien und Rumänien zur Europäischen Union, somit werden aus 25 Mitgliedsländern 27. Darüberhinaus wurden ja die Verhandlungen über den EU-Beitritt der Türkei "eingefroren".

Liebe Klassenkollegen, wie denkt ihr über das zukünftige Erscheinungsbild der EU und was haltet ihr von einem Beitritt der Türkei?

schönen Abend noch
eure Kathrin

KlausOblasser - 20. Dez, 17:31

Eu-Erweiterung

Nun ja, wenn wir die Union einzig und allein als Friedensprojekt sehen wollen, dann können wohl nicht genügend Länder an ebenjenem Zusammenschluss teilnehmen! Erweitern wir unseren Fokus, indem wir auch andere Parameter und Indikatoren heranziehen als nur den Willen zum Frieden, dann ist die vonseiten der EU-Führungselite forcierte Aufnahme in einem anderen Licht zu sehen. Sozialpolitische, wirtschaftspolitische auch infra- und umweltpolitsche Umstände lassen den gelernten Eu-Bürger (sofern derart bezeichnet werden kann) ein eindeutiges Nein zum Beitritt aussprechen. Im Vordergrund sollte weiterhin Stabilität und eine gemeinsame Verkörperung der europäischen Werte liegen. Dass Rumänien und Bulgarien, zwei Länder die sich noch sehr mit sich selbst beschäftigen müssen, reif für ein gemeinsames Miteinander sind, lässt Zweifel offen. Die Bürger in den Beitrittsländern erhoffen sich viel, zu viel wahrscheinlich. Denn Euphorie und Überzeugung in den Ländern die im Zuge der ersten großen, offensiven Osterweiterung aufgenommen wurden (Slowakei, Tschechien, Ungarn) ist längst nicht mehr jene wie anfangs. (Ähnlich wie bei einem Jugendlichen in der Weihnachtszeit, der schon voller Freude ein neues Peugeot_Moped als Geschenk erwartet und schließlich ein gebrauchtes Puch-Mofa bekommt) Rumänische Bürger erhoffen sich eine rigorose Bekämpfung der Korruption. Wir dürfen nicht vergessen, dass menschliches Elend (Strassenkinder, besonders hohe Armut, Arbeitslosigkeit) für europäische Verhältnisse eine unannehmbare Dimension erreichen. Es mag zwar aufwärts gehen (Wirtschaftswachstum), aber von einem geringen Niveau aus.

DIe Türkei --- kein Kommentar...


mfg Klaus
lisa.wick - 20. Dez, 17:53

EU-Erweiterung

Ich bin gegen einen Beitritt der Türkei, weil sie für mich ein "seriöses" Volk sind. Man braucht sich nur die Türken unserer Umgebung ansehen. Die meisten leben ihre Kultur so, als wären sie in der Türkei, sie passen sich nicht unserem Land an. Sicherlich sollte sie gewisse Bräuchliche Rituale vollziehen können, doch in Mass und Ziel. Dies wird sich sicher nicht bessern mit dem Beitritt.
Für Rumänien und Bulgarien wird der EU-Beitritt mit offenen Händen empfangen, da sie sich wirtschaftlich sicher verbessern können und auch weiterentwickeln.
Doris1006 - 21. Dez, 08:45

EU-Erweiterung

Ich bin auch gegen einen Beitritt der Türkei! Nach dem Beitritt überschwemmen sie nochmehr unser Land und glauben sie können sich nochmehr erlauben was sie e jetzt schon eigentlich tun! Da brauche ich nur nach St.Pölten zu sehen! Vieviele Türken arbeiten wirklich etwas und wieviele beziehen ALG!
Trotzdem wünsch ich euch ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr!
Erholsame Ferien!
glg doris
Moni_Schinnerer - 22. Dez, 12:35

EU-Beitritt der Türkei

Hey!
So wie ihr alle hier, bin ich auch gegen einen EU-Beitritt der Türkei!! Denn ich bin der Meinung, dass die türkische Bevölkerung (dabei möchte ich sicher nicht alle in einen Topf schmeißen) sich nur wenig oder gar nicht anpassen wollen. Ein gutes Beispiel dafür ist, finde ich: der österreichfreie Tag in der Nachtschicht in St.Pölten!! (wo nur Türken und keine Österreicher in die Nachschicht hinein durften!!!) Denn wenn wir in der Türkei auf Urlaub sind, können wir ja schließlich auch nicht machen was wir wollen?!? Da ich in einem eher kleineren Ort wohne, haben wir hier eigentlich keine Probleme mit der türkischen bevölkerung, aber in St.Pölten sieht es in den Schulen etc. schon ganz anders aus! Ich finde, dass sich die Menschen die eine andere Religion oder Glauben haben, diese auch leben sollen und dürfen, aber sie sind schließlich in einem anderen Land mit anderen Sitten.. Und da finde ich, kann ein bisschen Anpassung nicht schaden!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Schönen Tag noch,
LG Moni
eveline-w - 22. Dez, 12:35

EU-Erweiterung

Meiner Meinung nach wird mit den ganzen Erweiterungen übertrieben. Wie viele Länder wollen sie denn noch aufnehmen? Welchen Nutzen kann uns das schon bringen? Ich kann mir vorstellen das mit dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien, Firmen ihre Standorte immer mehr in den Osten verlegen, weils dort viel billiger ist zu produzieren. Und das schadet eigentlich unserer Wirtschaft insofern, das immer mehr Ö-Betriebe ins Ausland abwandern. Wo wir sie doch selbst bräuchten, um zB unseren vielen Arbeitslosen Menschen Arbeitsplätze zu verschaffen. Wie denkt ihr darüber? Liebe Grüße eure Eve
eveline-w - 22. Dez, 12:49

EU-Beitritt der Türkei

Bin der selben Meinung wie du Moni! Ich finde die Türken bzw. Ausländer (sicherlich mit Ausnahmen) leben in ihrer eigenen Welt. Sie kommen zu uns nach Österreich weil sie sich erhoffen das es ihnen viel besser gehen wird ohne dafür etwas zu leisten!!! Sie glauben wir sollten uns an ihre Kultur und ihre Ansichten anpassen, doch das geht zu weit! Wenn man aber bedenkt, wie viele Kebab-Standln es schon gibt, stell ich euch die Frage, wie sehr haben wir uns eigentlich von ihnen schon beeinflussen lassen?

PS: Ich wünsche euch und eurer familie fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch! gglg eve
posch_michael - 26. Dez, 17:18

EU-Erweiterung

Meiner Meinung nach sollten die Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei zur EU erst gar nicht mehr aufgenommen werden. Ich meine, dass das große Problem in den verschiedenen Kulturen liegt, die ja gegensätzlicher nicht sein könnten. Weiters kommt erschwerend hinzu, dass bereits Kinder von klein auf nach der alten Kultur erzogen werden und diese mit deren Eltern ausleben müssen. Und wie soll sich dann bitte die Sitúation ändern?? Und genau darin liegt der Punkt, warum bereits bei einigen Österreichern der "Hass" gegenüber genau diesen Bürgern groß geworden ist. Viele haben die Angst, bei einem Beitritt der Türkei von türkischen Bürgern "überrollt" zu werden. Und dies meiner Meinung nach nicht zu unrecht, denn auf Dauer kann man die Rechte eines neuen EU-Bürgers nicht einschränken. Und dann?? Man muss einfach sagen, dass ein Land wie die Türkei noch nicht so weit ist, um in die EU aufgenommen werden zu können. Doch aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.. Außerdem heißt ja EU bekanntlich EUROPÄISCHE Union. Hieße sie dann vl. EUAU?? Europa und Asien Union?? Man sollte einfach genau überlegen, welche Länder aufgenommen werden und nicht..
Bei Rumänien und Bulgarien habe ich keine großen Bedenken, jedoch stelle ich mir schon die Frage, was denn die Aufnahme für Österreich heißt?? Stehen dann vielleicht noch billigere Arbeitskräfte zur Verfügung, wenn Tschechen und Polen aufgrund deren Beitritt zur EU zu teure Arbeitskräfte geworden sind?? Nützen dann vl. noch mehr Unternehmen die Chance abzuwandern?? Wozu werden denn dann die Mitgliedsbeiträge der anderen EU-Länder verwendet werden?? Keineswegs bin ich gegen die Weiterentwicklung ärmerer Länder, jedoch stelle ich in Frage, ob denn dies auf Dauer gesehen der richtige Weg ist, wenn ständig neue Staaten in die EU aufgenommen werden.. Die Antwort kann sich ja jeder selbst bilden.. Lg Michael.
KlausOblasser - 20. Dez, 17:38

"Weniger im Börsel"

Als uns Herr Prof. Huber, auf den heutigen Kurier-Artikel aufmerksam gemacht hatte - der im Wesentlichen, die Entwicklung des Reallohnes analysiert - waren von einer Mitschülerin die Worte, "naja besser wirds ja net" zu vernehmen.

Wie steht ihr subjektiv dieser Aussage gegenüber?
Habt ihr ebenso mit Resignation festgestellt, dass die Existenzsicherung "teurer" wurde, die Preise also stiegen und die Löhne unverhältnismäßig angepasst wurden?

Seht ihr die Zukunft des Konsums im Wesentlichen um den Spruch "weniger ist mehr" kreisen?

Gebt ihr dem Wohlstandsniveau auch noch in 30 Jahren eine Chance? WIe ist es mit China, will der Monster-0Staat nicht auch zu Wohlstand? Was ergibt sich daraus....???

lisa.wick - 20. Dez, 17:43

Reallöhne niedriger als 1998

Laut aktuellen Statistiken sind die Reallöhne seit 1998 gesunken. Besonders betroffen sind jene, die ein geringeres Einkommen verdienen. Ich persönlich hätte eher das Gegenteil vermutet, da es ja einige Gehaltserhöhungen in den letzten Jahren gab. Die Ursache, dass die Österreicher weniger Geld unterm Strich haben, ist auf die Inflationsrate zurückzuführen, da sie in den letzten 2 Jahren wieder stark gestiegen ist. Laut Rechnungshofpräsident Josef Moser ist das mittlere Bruttojahreseinkommen seit 1998 zwar von 19.430€ auf 21.604€ gestiegen, jedoch werden die täglichen Ausgaben mehr, oder besser gesagt sie werden teurer. Der Euro ist zwar praktisch was das Reisen anbetrifft, jedoch werden durch den Euro sämtliche Waren immer teurer. Sehr interessant ist auch, dass das mittlere Einkommen im Vorjahr nur 91% der Kaufkraft von 1998 betrug. Trotz der Emanzipation der Frau sind sie noch immer das benachteiligte Geschlecht. Am besten haben es Frauen die Beamtinnen und Vertragsbedienstete sind.
Schönen Abend noch!
Lg lisa

ulrike106 - 22. Dez, 12:47

Internet

Am 22.12 sahen wir uns eine Statisik in BVW an, die besagt, das in vielen südl. Ländern das Internet noch nicht so in Gebrauch ist wie in manchen nördl. Staaten. Ich finde,dass das Internet eine sehr gute Möglichkeit ist ,um sich Informationen zu holen und Wissen und aktuelle Geschehnisse zu erfahren.Doch immer mehr Leute "unterhalten" sich über das Web. Viele Leute haben nicht mehr die Zeit, sich zu treffen und miteinander zu reden und entwicklen durch chatten oder e-mail Freundschaften!Doch sind das wahre Freundschaften? Findet ihr, dass das Internet schon ein Muss für unsere Gesellschaft ist und das die Welt dadurch mehr zusammenwächst?Es würde mich freuen, Antwort auf mein Kommentar zu bekommen!Ich wünsche euch erholsame Ferien und "rutschts" guat umi lg ulli

eveline-w - 22. Dez, 13:00

Internet

Ein interessantes Thema hast du da angesprochen! Ich bin auch deiner Meinung! Sicherlich, übers Inernet geht alles viel schneller, aber beim chatten usw. verliert man auch schnell den Bezug zur Realität. Ich glaube kaum, das ein Chat zb ein Treffen im Kaffeehaus mit einer guten Freundin ersetzen kann. Immerhin kann man übers Net keine menschlichen Bedürfnisse austauschen wie zB sich umarmen.
Michi_Ronge - 26. Dez, 20:22

Also ich glaube schon,dass sich durch das Internet wahre Freundschaften entwickeln können! Viele Menschen verlieben sich beim chatten, obwohl sie die Person noch nie gesehen haben!Ich mein ist das echte Liebe?Einerseits ja,weil man sollte ja immer auf den Charakter schauen und nicht auf das aussehen!
Das Internet ist meiner Meinung nach wirklich ein Muss unserer Gesellschaft! Wenn ich bei mir selber schaue, ich bin jeden Tag sicher 1 STunde im Internet! ERstens ersetzt das Internet die Biblothek zu der ich sicher eine halbe stunde fahren müsste und zweitens ist es ein Kommunikationsmittel,also es ersetzt smsen und telefonieren also z.B e- mailen und ist dabei noch gratis.
Ja sicher kann ein Chat ein Treffen im Kaffeehaus mit einer guten Freundin nicht ersetzen, aber trotzdem hat man eine gute Möglichkeit nette Leute und vielleicht dann auch Freunde kennenzulernen.

MFG Michi
posch_michael - 29. Dez, 12:19

Internet

Ohne jetzt die Statistik abwerten zu wollen, möchte ich schon sagen, dass sicher 99% der Leute richtig sagen könnten, wo das Internet verbreiteter ist und wo nicht. Natürlich geht aus der Vernetzung hervor, dass unsere Welt zusammenwächst. Denn es stellt ja kein Problem mehr dar mit Menschen aus bspw. Amerika zu kommunizieren. Meiner Meinung ist das Ansteigen der Bekanntschaften via Internet ein Problem der Gesellschaft. Niemand hat mehr Zeit od. nimmt sie sich nicht. Ob all dies nun positiv ist od. ob damit bald jeder nur mehr für sich lebt, darauf kann ja jeder selbst die Antwort finden. Lg Michael.
KlausOblasser - 25. Dez, 19:33

URBI ET ORBI - die Kirche im Widerspruch

Urbi et orbi (zu Deutsch "der Stadt Rom und dem Erdkreis der Welt"). Eine Botschaft also, die jedes Jahr medial in alle Teile der Welt geschickt wird, und diesmal für mehr Gerechtigkeit aufrief. Besonders hervorgehoben hatte Papst Benedikt das "Dahinsiechen und Hungern von Millionen von Kindern." So ist aber die Kirche eine Instituition, der Maßnahmen der Geburtenregelung in den verarmten Regionen strikt zuwiderlaufen. Der Papst hat hier wohl, eine entweder sehr oberflächliche Analyse über Armutsbekämpfung angestellt, oder sich wieder mal einer veralteten kirchlichen Lehrmeinung (Doktrin) angenommen. Sich des Verstandes zu bedienen hätte Priorität. Eine Feststellung, die uns aus der Aufklärung überliefert und von der Kirche aus mystisch verklärtem Idealismus verdrängt wird.

Wie denkt ihr sollte eine vernüftige Armutsbekämpfung passieren? Ist neben Aufklärung und Bildung auch Geburtenregelung notwenig?
Wie seht ihr die Haltung der Kirche gegenüber Sexualität, Abtreibung, Kondomen??

Mfg Klaus
schöne Tage... (in Wohlstand und Frieden, wohl bemerkt)

Michi_Ronge - 26. Dez, 20:02

Steuerreform!

Der SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer wünscht sich eine Steuerreform, die Wachstum und Beschäftigung in Österreich ankurbeln und den Mittelstand entlastet.
Ziel dabei ist auch die Beschäftigungssituation zu verbessern. Nebenbei kann sich Gusenbauer auch eine Senkung der Lohnnebenkosten bei Problemberufen vorstellen.
Die ÖVP wünscht sich auch eine Steuerreform die den Mittelstand entlastet.
Meine Frage die ich mir immer öfter stelle:“ Können Dr. Gusenbauer und sein Team je eine gute Wirtschaftsituation bringen oder bringen die roten Schuldenmacher Unheil über Österreich?“
Ich weiß nicht, ich habe einfach keine logische Meinung dazu! Was hält ihr davon!
Freu mich schon auf eure Meinungen!

Ich wünsche euch noch schöne Ferien und genießt diese Zeit!

MFG MICHI
lisa.wick - 28. Dez, 16:08

urbi et orbi

Ich bin auch der Meinung, dass gewisse Einstellungen der Kirche nicht mit der Realität zuusammen passen. Einerseits sind sie gegen Kondome und anderseits kämpfen sie gegen Benachteiligung und das Hungern vieler Menschen. Meiner Meinung wäre es logischer die Verteilung von Kondomen zu unterstützen, da sie ja nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern auch vor AIDS schützen. Gerade in Afrika wird die Situation immer kritischer. Immer mehr Menschen erkranken an AIDS und sterben an der Krankheit. Dass man die Menschen mit Lebensmittel unterstützt ist nicht so leicht, doch die Förderung der Verwendungen von Kondomen würde sicher vielen Menschen das Leben retten. Dann würde der Teufelskreis eine Ende nehmen, da ja viele das Virus übertragen. Die Meinung der Kirche über Sexualität ist kurz gesagt absurd.
KlausOblasser - 28. Dez, 17:57

FRage

Inwiefern ist die Haltung der Kirche gegenüber Sexualität absurd?
posch_michael - 29. Dez, 12:06

bez. Steuerreform

Grundsätzlich muss ich sagen, dass es ja schon längst an der Zeit für eine Steuerreform ist, denn das nur die Bestverdienenden bei Steuerfragen berücksichtigt werden, so kann es doch nicht weiter gehen. Dass Dr.Gusenbauer sich auch mehr um die Mittelschicht bemüht halte ich für absolut richtig. Dass du die SPÖ jedoch als Schuldenmacher bezeichnest, ist nicht korrekt. Beispiele: Thema Eurofighter-um wieviel höher wird denn da die Verschuldung wieder werden?? Und hierbei war es nicht geplant, dass eine SPÖ jemals mitredet. Gut, man hat sich vl. unter SPÖ-Regierungszeiten mehr verschuldet, jedoch war man hierbei noch mehr auf die Erhaltung von Staatsbetrieben bedacht. Man privatisierte schlicht und einfach nicht alles und jeden um die Staatsverschuldung zu minimieren. Lg Michael
lisa.wick - 28. Dez, 15:58

Krieg gegen Islamisten in Somalia

Hallo Leute!
Ich habe mir gedacht ich schreib euch einen interessanten Zeitungsartikel von einem afrikanischen Staat hinein. Dabei gehts es um den Krieg in Uganda. Eine Einheimische schildert, dass sie die letzte Generation ist, die das traditionelle Leben im Dorf noch kennt, weil ihre Kultur nach fast 20 Jahren Krieg zerstört ist. Seit Beginn des Krieges sind rund 1,5 Millionen Menschen vertrieben worden. Jedoch hat sich die Situation verbessert. Die Einheimischen fürchten sich nicht mehr so viel von Entführungen und sie führen alltägliche Arbeiten durch, welche sie sich vor ein paar Jahren nicht getraut hätten. Was ich eigentlich damit ansprechen wollte. Ich frage mich warum man keine entscheidenden Friedensverhandlungen macht, denn 20 Jahre ist schon eine sehr lange Zeit. Gerade diese Menschen haben fast nichts und müssen um das "Nackte Überleben" kämpfen und durch einen Krieg verbessert sich die Situation schon überhaupt nicht.
Was denkt ihr darüber?

LG Lisa
Wünsche euch noch schöne Ferien und falls wir uns nicht mehr hören einen guten Rutsch!

KlausOblasser - 1. Jan, 16:23

Die Endlichkeit des Lebens

Der Tod der Minsterin Prokop stimmt mich nachdenklich. Die übernatürlich geleitete Fügung des Schicksals nimmt keine Rücksicht auf, sozialen Status, Rang, Verdienste, persönliche Pläne und den erhabenen Gedanken der Menschheit das Leben gottähnlich dirigieren zu können. Es zeigt wieder mal, dass der Mensch, trotz seiner würdevollen Leistungen und Errungenschaften, Demut vor demLeben zu beweisen hat. Wir alle, du ich, die Verkäuferin, der Angestellte, der Vorstandsvorsitzende, der Gentechniker. Ohne besonders katholisch in Erscheinung treten zu wollen: Jeder Mensch hat eine Aufgabe, eine Art Mission zu erfüllen, davon bin ich fest überzeugt. Beim einen dauert sie länger, ist sie verantwortungsvoller, beim anderen kurz und unbedeutender. Doch irgendwo tritt eine Macht auf, die jede Facette des Lebens kennt und lenkt. Ob diese Macht Mohammed, Allah, Gott, oder Jehova heißt, ich weiß es nicht, doch es ist irrelevant. Der Mensch möchte alles begreifen, verstehen, visuell wahrnehmen, meint alles zu sehen was ihn bestimmt deutet, lenkt und führt! In Wirklichkeit sieht er weniger als im lieb ist...
Es ist gut so, denn irgendwo bleibt wie Kardinal König dereinst meinte, immer ein "Platz für Gott" trotz aller Versuche, alles rational erklären zu können und verstanden zu haben!!

Mit freundlichen Grüßen
an alle!!
Schönes Jahr 2007, viel Freude =)

Klaus

lisa.wick - 2. Jan, 23:11

So schnell kann es gehen

Wie auch für euch, war der Tod von Liese Prokop sehr überaschend! Es ist nicht nur eine Politikerin von uns gegangen sondern auch eine angesehene Frau auf die wir Niederösterreicher stolz sein. Und obendrein war sie auch eine sehr sympathische Frau, dass ich selbst bemerkt habe als ich ihr gegenüber stand. Da sieht man wieder wie schnell das Leben zu Ende gehen kann. Darum sollten die MEnschen viel mehr nach dem Motto "Carpe diem" leben. Denn jeder Tag kann dein letzter sein. Es hört sich makaber an, doch der Tod der Innenministerin ist das beste aktuelle Beispiel.
Wünsche euch noch schöne Ferientage!
Lg lisa
lisa bertl - 2. Jan, 16:58

Ministerin Prokop

Der Tod der Ministerin kam sehr überraschend. Traurig ist, dass sie dieses Jahr mehr Zeit mit ihren Enkeln verbringen und in der Politik etwas ruhiger treten wollte. Dieses Vorhaben konnte sie leider nicht verwirklichen, was ich ihr sehr gegönnt hätte.

Carina Niederer - 2. Jan, 20:18

Tod der Ministerin

Ich muss sagen ich war ganz schön weg als ich davon erfahren habe!meine eltern und ich waren am 24.12. noch in annaberg in der christmette um 22.00 Uhr und sie war auch dort. Keine hatte damit gerechnet. Frau Prokop hatte sich schon sehr auf die Pension gefreut und wie du ja schon erwähnt hast, lisa, wollte sie mehr mit ihren Enkeln unternehmen! Mir fehlen die Worte ehrlichgesagt. da sieht man erst wie schnell so etwas gehen kann! da fängt man dann schon einwenig an nachzudenken!

lg caRina
Doris1006 - 9. Jan, 16:59

Liese Prokop

Es ist schon wieder 9 Tage her aber mich hat es auch sehr geschreckt! Ich glaube sie ist sogar 2 Wochen vor ihrer Pensionierung gestanden wenn mich nicht alles täuscht! Sie war wirklich eine sehr angesehene Frau! Sogar in meinen kleinen Dorf(1400 einwohner) war sie bei der Eröffnung unsere restaurierten Volkschule und unsernm neugebauten Kindergarten.
Sie war eine exzellente Sportlerin und Politikerin! Sie sah die Menschen miener Meinung nicht "von oben herab" an sondern konnte auf die Menschen eingehen!


lg doris
simone17 - 9. Jan, 16:55

ENDLICH EINE KOALITION!

So nun ist es wirklich soweit wir haben eine neue Koalition!Auf der einen Seite bin ich froh darüber dass die beiden Parteien nun endlich einen Schritt vorwärts gemacht haben und nicht auf ihren Streitigkeiten sitzen geblieben sind auf der anderen Seite vermute ich aber dass intern bald große Probleme auftauchen werden, da die beiden Parteien doch in vielerlei Hinsicht grundverschieden sind. Wobei ich eigentlich froh darüber dass sie die letzten Tage so gut zusammengearbeitet haben und sehr kompromissbereit waren. Das Gute an dieser Koalition ist vielleicht auch dass bei Entschlüssen immer lang und breit über die Möglichkeiten nachgedacht wird und dann oft ein guter Kompromiss gefunden, wobei dies eben wegen der Grundverschiedenheit zu einem Problem werden könnte.

Lg Simone

eveline-w - 12. Jan, 13:13

Neue Regierung

Seit gestern steht nun endlich die neue Regierung. Ich bin sehr neugierig was nun alles in Österreich passieren wird, welche Veränderungen kommen und vieles mehr. Mich würde interessieren was ihr über unsere neue Regierung denkt und was ihr euch davon erhofft, wenn nun rot-schwarz unser Land regiert?! Liebe Grüße, Eveline
Carina Niederer - 12. Jan, 17:59

Neuer Bundeskanzler

Alfred Gusenbauer ist der neue Bundeskanzler. Nach sieben Jahren stellt die SPÖ erstmals wieder den Kanzler.
Ich bin ebendfalls schon sehr gespannt welche Veränderungen sich in unseren Land ergeben.
Schönes Wochenende
wünscht euch
Carina

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