Zweisprachige Schulen
Bildungsministerin Schmid (SPÖ) möchte bis Ende diesen Jahres einen Plan zur konkreten Förderung der Muttersprache von ausländischen Kindern präsentieren. Sie gibt zu bedenken, dass es bei ca. 45% ausländischen Volksschülern in Wien nicht annähernd genug Pädagogen mit Migrationshintergrund gibt. Sie möchte daher auch in der LehrerInnen-Ausbildung Schritte in diese Richtung unternehmen. Sie betont allerdings auch, dass die Deutsch-Förderung weiter an erster Stelle steht.
Wie steht ihr zu Ministerin Schmids Vorlage des Berichts? Seit ihr auch der Meinung, dass man die Muttersprachen der ausländischen Kinder fördern sollte, oder noch mehr Gewicht auf Deutschkurse gelegt werden soll?
lg Christine
Wie steht ihr zu Ministerin Schmids Vorlage des Berichts? Seit ihr auch der Meinung, dass man die Muttersprachen der ausländischen Kinder fördern sollte, oder noch mehr Gewicht auf Deutschkurse gelegt werden soll?
lg Christine
christinchen22 - 22. Mai, 19:17
Lisa.V - 28. Mai, 20:36
Irrsinnn
Der Vorschlag, die Muttersprache von Migrantenkindern zu fördern ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar.
Der Ausländer"problematik" stehe ich grundsätzlich sehr tolerant gegenüber, allerdings ist für mich das Erlernen der deutschen Sprache ein unabdingbares Muss für Kinder, die in unserem Land die Schule besuchen möchten.
Als angehende Volksschullehrerin in Wien, muss man heute schon türkisch oder serbo-kroatisch lernen "um sich mit den Kindern verständigen" zu können.
In meinen Augen ist es NICHT die Aufgabe einer Kindergartentante oder einer Leherin sich um die Muttersprache eines Migranten zu kümmern. Weiters finde ich erschreckend, dass von unseren Pädagogen erwartet wird, sich mit den Kindern zu "verständigen" bzw. ihnen Deutsch beizubringen.
Einige mögen nun fragen: Wie sollen diese Kinder dann etwas lernen, wenn sie nicht einmal die Sprache verstehen?
Logisch, das funktioniert nicht, doch dass Kinder die Sprache des Landes in dem man leben möchte lernen, dafür sind und bleiben deren Eltern zuständig. Nicht unsere Pädagogen.
Der Ausländer"problematik" stehe ich grundsätzlich sehr tolerant gegenüber, allerdings ist für mich das Erlernen der deutschen Sprache ein unabdingbares Muss für Kinder, die in unserem Land die Schule besuchen möchten.
Als angehende Volksschullehrerin in Wien, muss man heute schon türkisch oder serbo-kroatisch lernen "um sich mit den Kindern verständigen" zu können.
In meinen Augen ist es NICHT die Aufgabe einer Kindergartentante oder einer Leherin sich um die Muttersprache eines Migranten zu kümmern. Weiters finde ich erschreckend, dass von unseren Pädagogen erwartet wird, sich mit den Kindern zu "verständigen" bzw. ihnen Deutsch beizubringen.
Einige mögen nun fragen: Wie sollen diese Kinder dann etwas lernen, wenn sie nicht einmal die Sprache verstehen?
Logisch, das funktioniert nicht, doch dass Kinder die Sprache des Landes in dem man leben möchte lernen, dafür sind und bleiben deren Eltern zuständig. Nicht unsere Pädagogen.
Judith01 - 2. Jun, 19:29
Sprachkurse
Ich finde man sollte den Ausländern unbedingt mehr Sprachkurse anbieten. Viele kommen in unsere Land und haben keinerlei Deutschkenntnisse. Es gehören nicht nur die Kinder gefördert, sondern auch die Erwachsenen sollten die Chance haben, in Kursen unsere Sprache zu erlernen. Mir kommt es vor, es wird in diesem Bereich viel zu wenig getan. Man sollte nicht die Muttersprache der ausländischen Kindern fördern, sondern einfach mehr dahinter sein, damit sie unsere Sprache erlernen...
renate.h - 6. Jun, 08:59
zum Thema zweisprachige Schulen
Warum sollen wir uns anpassen wenn sie selbst nur selten Willen zeigen um sich bei uns einzugliedern?
So bald Ausländer in das schöne Österreich kommen, sollten sie einen Deutschkurs belegen und versuchen sich einigermaßen in unsere Kultur einzugliedern.
lg Renate
So bald Ausländer in das schöne Österreich kommen, sollten sie einen Deutschkurs belegen und versuchen sich einigermaßen in unsere Kultur einzugliedern.
lg Renate
christinchen22 - 8. Jun, 13:48
Richtig!!
Dabei bin ich ganz deiner Meinung. Ich finde, man sollte für jeden Einwanderer einen VERPFLICHTENDEN Deutschkurs einführen, und die Teilnahme an jenem überprüfen. Ich glaube nicht wirklich, dass es zu wenige Angebote gibt, doch die meisten Immigranten nützen sie bloß nicht. Es muss ein Weg gefunden werden, um dem entgegenzuwirken.
lg Christine
lg Christine
Svjetlana - 15. Jun, 22:53
Warum sollen wir uns anpassen?
Ich kann in diesem Text von Christine nicht herauslesen, dass die österreichische Sprache hier nachgestellt wird und wo sich die Österreicher jetzt nachstellen müssen??? Die österreichische Sprache bleibt an erster Stelle. Bildungsministerin Schmid will mit dieser Idee nur die Muttersprache der Migrantenkinder fördern. Ich wäre froh gewesen wenn ich meine Muttersprache zusätzlich gefordert bekommen hätte. Natürlich ist eine Deutsch-Förderung sehr wichtig aber warum sollen Migrantenkinder ihre Muttersprache aufgeben? Ja, natürlich sprechen sie in ihrem Elternhaus ihre Muttersprache aber in ihrem Elternhaus wird ihre Muttersprache nicht so intensiv wiederholt (z.B. Grammatik etc.) wie in der Schule. Ich würde es toll finden wenn mein Kind später einmal noch eine Sprache mitlernt. Deswegen wird es bestimmt nicht schlechter Deutsch sprechen. oder? Ich sehe hier kein Problem, aber jeder hat seine eigene Meinung....
lg
lg

schwierige Situation!
Denn einerseits ist es wirklich sehr ungewöhnlich, dass wir nun schon unsere Schulen auf die "Nicht-Österreicher" einstellen. Obwohl wir uns nach wie vor in Österreich befinden!!!
Andererseits sollte wirklich jeder die Chance haben unsere Sprache zu lernen und diese Chance würden sicher mehr nutzen als Sprachkurse!
Was ích mich besonders frage... wie schaffen das andere Länder. Denn nicht nur wir haben eine hohe Anzahl an Ausländer! Wie schafft es zB die USA? Kann man sich hier etwas absehen und sollte man eine neue Methode aufbauen?
mGlg Maria